Berufliche Qualifizierung –
für Kunst- und Kulturschaffende.

PLATFORM bietet eine fundierte Nachwuchsförderung für Bildende Kunst und Kulturmanagement in München.
Ausstellungsansicht "this Body is Mine", 2022
© Manuel Nieberle

PLATFORM:
Praxisnahes Kulturmanagement in München.

Kompetente Partnerschaft für Kunst- und Kulturschaffende an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und Qualifizierung: PLATFORM qualifiziert Nachwuchskräfte im Kunst- und Kulturmanagement in München durch praxisorientierte Projekte und internationale Vernetzung. Kernelemente dieser arbeitsmarktnahen Professionalisierung sind kuratorische Erfahrung, eigenverantwortliche Projektarbeit und ein begleitendes Fortbildungsprogramm.

So etabliert sich PLATFORM als zentrale Anlaufstelle für zeitgenössische, gesellschaftlich relevante Kunst- und Kulturformate in München und setzt nachhaltige Impulse für die freie Szene und den kulturellen Diskurs in München.

Die Platform wird über das Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) gefördert. 

Gala Kuckhoff bei der Ausstellungseröffnung von "Letters from Within"
©Toby Binder

Impulsgeber für die Münchner Kunst- und Kulturlandschaft

PLATFORM bildet eine Brücke zwischen künstlerischer Praxis und professioneller Verortung im Kulturbereich: Durch gezielte Vernetzung mit relevanten Akteur*innen der Stadt unterstützt PLATFORM die nachhaltige Sichtbarkeit und Entwicklung von Kulturschaffenden und stärkt ihre Fähigkeit, Projekte eigenständig und reflektiert umzusetzen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Vielfalt und Weiterentwicklung der Münchner Kunst- und Kulturlandschaft.

PLATFORM schult diese besonderen Fähigkeiten gezielt:

Eine Führung bei der PLATFORM bei "Perspektiven Kunstpreis 2025" durch Rebecca Wendeborn
© Birgit Haubner

Stärkung kuratorischer und organisatorischer Kompetenzen im realen Arbeitsumfeld

Ausbau beruflicher Netzwerke in München – und international (z. B. über Erasmus+)

Zugang zu kompetenten Fortbildungen und Coachings (z. B. im Rahmen von UPDATE)

Erfahrung in Projektleitung und Teamarbeit in einem dynamischen Kulturkontext

Sichtbarkeit durch Mitwirkung an Ausstellungen, Panels, Workshops und öffentlichen Formaten

PLATFORM:
Das sagen ehemalige Volontärinnen.

„Das Volontariat bei PLATFORM hat mir nicht nur fachlich extrem viel gebracht, sondern mir vor allem den Einstieg in den Kulturbetrieb geebnet. Besonders prägend war dabei die Übernahme konkreter Projektverantwortung. Ebenso wichtig waren die vielfältigen Kontakte im Umfeld der PLATFORM, wodurch ich viele Künstler*innen kennengelernt habe.“

Helena, ehem. PLATFORM-Volontärin

„Während meiner Volontariatszeit an der PLATFORM war ich an zahlreichen Projekten beteiligt und konnte ein weitreichendes Netzwerk in der Münchner Kunstszene aufbauen. Die Kombination aus Unterstützung, Teamarbeit und Eigenverantwortung machte meine Zeit bei der PLATFORM zu einer sehr positiven und prägenden Phase in meinem Berufsleben.”

Lucrezia, ehem. PLATFORM-Volontärin

Nachwuchsförderung für Kunst- und Kulturschaffende: Schnittstelle zwischen Kunst und Wirtschaft

PLATFORM ist ein vielseitiges Qualifizierungsprojekt der Landeshauptstadt München für Bildende Künstler*innen und Kulturschaffende. PLATFORM stärkt die Verbindung zwischen freier künstlerischer Produktion und beruflicher Eigenständigkeit.

Als Teil des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) sichert PLATFORM den Transfer zwischen kreativen Potenzialen und gesellschaftlichem Dialog.

Gruppenbild von der Veranstaltung "Salvaging Solidarities"
© Birgit Haubner

PLATFORM-Einsatzfelder sind:

Schnittstellen-Netzwerk: aktive Vernetzung von Künstler*innen und Kreativwirtschaft zur Förderung von innovativen Kulturprojekten

Kulturmanagement: professionelle Qualifizierung von Volontär*innen für den Kunst- und Kulturbetrieb

Entwicklung innovativer Formate: Konzeption interdisziplinärer Projekte mit Impulswirkung für den öffentlichen Raum – wie etwa das Projekt „Kunst Kioske“, das leerstehende U-Bahn-Stationen durch künstlerische Interventionen reaktiviert hat.

Professionalisierung: gezielte Seminare und Workshops zur Stärkung von Bildenden Künstler*innen und Kulturschaffenden. In Programmen wie „UPDATE“ werden praxisnahe Themen wie Urheberrecht, Steuern, Künstlersozialkasse, Fundraising und Honorarverhandlungen vermittelt.

Gesellschaftliche Relevanz und Diskurs: Durch die Aufnahme zivilgesellschaftlicher Impulse – wie etwa kollektives Arbeiten oder Solidarität – verortet die PLATFORM ihre Projekte mitten in aktuellen Debatten. Beispielhaft stehen hierfür Formate wie „Salvaging Solidarities“ oder „I CARE FOR YOU“, die Themen wie den Raummangel für Kunst oder die Anerkennung von Care-Arbeit adressieren und Volontär*innen dazu befähigen, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Häufige Fragen zu PLATFORM

Welchen Mehrwert bietet PLATFORM für den Kulturstandort München?

PLATFORM sorgt dafür, dass aus kreativen Ideen Berufe werden können. Das Projekt vermittelt das nötige Handwerkszeug – von der Kalkulation bis zur Organisation – damit Kunst- und Kulturschaffende ihre Projekte erfolgreich selbst auf die Beine stellen. Das stärkt die freie Szene und macht Münchens Kulturlandschaft lebendig und unabhängig.

Der Übergang in den Beruf erfolgt durch praxisnahes Lernen „on the job“. Ein zentrales Beispiel ist das Volontariatsprogramm: Nachwuchskräfte übernehmen Verantwortung in realen Ausstellungs- und Projektzusammenhängen – von der Konzeption über Organisation bis hin zur Kommunikation. So entstehen belastbare Erfahrungen und Referenzen, die den Einstieg in den professionellen Kulturbetrieb nachhaltig unterstützen und einen wesentlichen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Bereich der Bildenden Kunst leisten.

Die Unterstützung reicht über die unmittelbare Projektarbeit hinaus. Durch internationale Programme wie Erasmus+ sowie ein wachsendes Alumni-Netzwerk bleibt der Austausch mit Institutionen und Akteur*innen des Kulturbereichs langfristig bestehen. Dies stärkt die berufliche Orientierung, erleichtert den Einstieg in den Kulturbetrieb und unterstützt nachhaltige Entwicklungsperspektiven im Kulturmanagement.

Im Zentrum steht die gezielte Vermittlung an ein breites Publikum. Dies erfolgt nicht nur durch Ausstellungen in den eigenen Räumen, sondern auch durch zahlreiche Kooperationen mit Museen, Kunsträumen und Ausstellungshäusern. So entstehen direkte Kontakte zu Kurator*innen, Medien und neuen Besucher*innen, die über eigene Strukturen allein schwer zu erreichen wären.

Bei PLATFORM greifen Theorie und Praxis unmittelbar ineinander: Lernen findet nicht isoliert im Seminarraum statt, sondern im konkreten Projektkontext – etwa bei Budgetplanung, Teamkoordination oder der Umsetzung von Ausstellungen. Dieses praxisbasierte Qualifizierungsmodell ist überregional etabliert und macht PLATFORM zu einem wichtigen Referenzpunkt für zeitgemäße Formen der Kulturförderung und -vermittlung.